Die Erweiterung des Gebäudebestandes aus den 60-er Jahren orientiert sich an der Struktur des Bestandes mit villenartiger Bebauung und parkähnlichen Gartenanlagen. Der Charakter eines städtischen Schwimmbades wird beibehalten. Die Fläche und das Angebot des bestehenden Hallenbades werden Richtung Süden und Norden verdoppelt. Störende Einbauten werden entfernt, Struktur und Ausdruck des Gebäudes bleiben erhalten.Der neue Hallenteil wird als flacher Baukörper neben die bestehende Schwimmhalle mit charakteristischer ansteigender Dachform gestellt. Eine Galeriezone als Ruhebereich und Zuschauertribüne dient als verbindendes Element zwischen alt und neu. Beide Hallenbereiche werden in einer transparenten Großform zusammengefasst und durch die Galeriezone räumlich gegliedert. Das Schwimmen unter einem schützenden Dach, das Schwimmen im Park, das Schwimmen in der Stadt wird räumlich sowie durch gezielten Materialeinsatz thematisiert. Transparenz als architektonisches Thema der Schwimmhalle wird konsequent umgesetzt. Parallel zur Servicezone wird eine neue Saunazone organisiert. Der nach außen völlig geschlossene Gebäudeteil bewahrt die Intimität ihrer Benutzer. Die linear geordnete zellenartige Raumstruktur wird durch fünf farbige Lichthöfe rhythmisiert und belichtet. Die gesamte Außenhaut des Bades besteht aus Kupfer. Die Differenziertheit ihrer Oberflächenstruktur lässt die dahinter liegenden Nutzungen erahnen. Kupfer als edles Fassadenkleid und Hülle für das wertvollste Element in allen seinen Formen: Wasser, Eis und Dampf.
Arbeitsgemeinschaft mit Bmst.Thomas Marte, Bmst.Siegfried Wäger.
Team: Stefan Abbrederis [PL], Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Michael Cukrowicz, Markus Cukrowicz, Christian Moosbrugger, Michael Stöckler
Auftraggeber: Stadt Dornbirn
Wettbewerb 2001 1.Preis, Fertigstellung: 2005















