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Bank für Tirol und Vorarlberg Dornbirn

Der Konzeptvorschlag beinhaltet die stufenweise Umsetzung des Raumprogrammes. Als erste Phase soll vorerst nur die Bankzentrale mit Veranstaltungsbereich realisiert werden. Als zweite Phase wird vorgeschlagen, für das Mietobjekt ein fächerförmiges Passstück mit jeweils straßenparallelen Gebäudekanten zwischen Moosmahdstraße und Altweg zu entwickeln und ein logisches Fertigbauen der Stadtstruktur an dieser Stelle zu ermöglichen. Das Konzept für die neue Landeszentrale der Bank basiert auf dem Prinzip der Weiterführung der baulichen Struktur im westlichen Bereich der Bahnhofstraße und sieht ein punktuelles viergeschossiges Volumen und straßenbegleitende Baukörperfluchten vor. Sämtliche Funktionsbereiche sind kompakt organisiert und gruppieren sich auf den ersten drei Ebenen ringförmig um eine innenliegende Kernzone mit Atrium. Auf der obersten Ebene mit größerer Raumhöhe wird in bester Lage das Veranstaltungszentrum mit Saal und Foyerzone situiert, ein Oberlicht ermöglicht die Belichtung des Atriums. Die vertikale Gliederung der Fassade lehnt sich an das klassische Thema der Schichten von Sockel, Mittelzone und Dachaufbau an. Geschosshohe Stahlbetonfertigteile in warmtoniger Einfärbung bestimmen in unterschiedlichem Maße den Grad der Offenheit, welcher aus der dahinterliegenden Nutzung resultiert und subtil zwischen den Themen Transparenz und Diskretion changiert. Fenster aus patiniertem Messing vermitteln gleichzeitig Zurückhaltung und Wertigkeit.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Christian Schmölz, Tobias Beyrer
Auftraggeber: Bank für Tirol und Vorarlberg AG
Wettbewerb 2013