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Feuerwehr St. Gallenkirch

Der Neubau der Feuerwehr reagiert auf die bestehende Situation mit einer ruhigen und zurückhaltenden Baukörperfigur. Das klar definierte Volumen entwickelt sich als winkelförmiger Baukörper aus einem Sockel heraus, der Schlauchturm bildet den vertikalen Abschluss der Figur und definiert den Vorplatz als halboffenen Hofraum. Der vorgestellte Sitzungsraum reagiert mit seiner Situierung präzise auf den Rhythmus des Straßenraumes und orientiert sich Richtung Dorfzentrum. Die Lage des Schlauchturmes ergänzt den Baukörperrhythmus und definiert im Straßenraum eine Art Torsituation. Die Funktionen der neuen Feuerwehr werden in zwei Funktionseinheiten gegliedert: Allgemeinbereich mit Sitzungsraum sowie Garagen- und Werkstättenbereich. Die Verknüpfung der beiden Einheiten erfolgt mittels einer durchgehenden Foyerzone. Sämtliche Hauptfunktionen befinden sich klar und übersichtlich auf einer einzigen Ebene auf Vorplatzniveau, kurze Wegführungen garantieren sowohl einen wirtschaftlichen Betrieb sowie einen optimalen Funktionsablauf im Einsatzfall. Untergeordnete Lagerräume und Schlauchwäsche befinden sich im Untergeschoß.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Christian Schmölz.
Auftraggeber: Gemeinde Immobiliengesellschaft St. Gallenkirch
Wettbewerb 2011 [Ankauf]