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Feuerwehr und Kulturhaus Hittisau

Am äussersten Rande eines steil zur Subersach abfallenden Tobels auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube befindet sich waldberührend das Grundstück für das Feuerwehrhaus und Kulturhaus. Die ungewöhnliche, in einer kleineren dörflichen Struktur jedoch sinnvolle Kombination unterschiedlicher Funktionen in einem Gebäude wird im Entwurf thematisiert. Während sich die Feuerwehr in das leicht ansteigende Gelände schiebt und Richtung Hauptstrasse orientiert, schwebt der Kulturbereich als Holzquader über der Feuerwehr und öffnet sich über eine große Glasfront zum Dorfzentrum. Die Trennung der beiden Funktionsbereiche durch unterschiedliche Ausrichtungen wird durch ein radikales Materialkonzept verstärkt. Die Materialien der Feuerwehr sind Beton, verzinkter Stahl und Glas. Im Kulturbereich wird anknüpfend an die regionale Bautradition für Wände, Decken und Böden ausschließlich unbehandelte heimische Weißtanne verwendet. Die Ausstellungsräumlichkeiten werden durch das Frauenmuseum Hittisau perfekt bespielt.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Siegfried Wäger.
Auftraggeber: Gemeinde Hittisau
Wettbewerb 1998 1.Preis, Realisierung 1998-2000