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Feuerwehrhaus Biberach

Das Grundstück befindet sich im zentrumsnahen Gewerbegebiet zwischen der Altstadt im Süden und den Bahngleisen im Osten. Das klar definierte Volumen wird kompakt und zweigeschossig parallel zur Bahntrasse entwickelt und beinhaltet sämtliche Funktionen der Feuerwehr. Unterschiedliche Innenhofbereiche gliedern das Obergeschoss, sorgen für ausreichende Belichtung der innenliegenden Zonen und ermöglichen wertvolle Tageslichtsituationen in den Garagen. Ein fünfgeschossiger Baukörper kombiniert die Nutzungen Wohnungen und Schlauchturm und bildet einen markanten, Richtung Zentrum orientierten Kopfbau. In seiner Wichtigkeit kommuniziert er mit den Türmen der Stadt und bietet selbstbewusst und ruhig einen städtebaulichen Akzent. Die Reduktion auf wenige bewusst gesetzte Baukörpereinschnitte generiert ein kräftiges Volumen mit spannungsvollen Fassaden. Die Organisationsstruktur der neuen Feuerwehr wird in zwei autarke Funktionseinheiten übersetzt: Freiwillige Feuerwehr und Kreisfeuerlöschverband KFLV. Die Verknüpfung der beiden Einheiten erfolgt mittels einer durchgehenden zweigeschossigen Foyerzone. Die Ausführung des Feuerwehrgebäudes in massiver Bauweise bestimmt das Erscheinungsbild in den Werkstätten- und Garagenbereichen mit einer robusten und dauerhaften Kombination aus Beton und Stahl. Eine Fassadenhaut aus unterschiedlich perforierten Aluminiumelementen sorgt für ein homogenes und zurückhaltendes Erscheinungsbild.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Philipp Schertler, Anika Kienzle, Christian Schmölz
Auftraggeber: Stadt Biberach an der Riss
Wettbewerb 2013 3.Preis