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Feuerwehrhaus Feldkirch

Die bestehende Situation wird geprägt durch großvolumige Bauten, auf nordöstlicher Seite durch mehrgeschossige Wohnbauten sowie durch Schule und Altersheim im Südwesten und Nordwesten. Eine Besonderheit des Ortes ist die zentrale Lage sowie die Nähe zum Parkbereich des Reichenfeldes. Die Bauten entlang des Reichenfeldes bilden eine harte Kante zum Naturraum. Der Neubau der Feuerwehr reagiert auf die bestehende Situation mit einem klar definierten und ruhigen Baukörper. Das Gebäude wird unmittelbar an die Grundstücksgrenze zum Reichenfeld gerückt und ergänzt die harte bauliche Kante. Durch die Positionierung entlang der nordöstlichen Grundstücksgrenze rückt das neue Volumen in die Mitte zwischen Schulturnhalle und Wohnbau und gewährleistet somit die volle Belichtung der Turnhalle. Zwischen Feuerwehr und Turnhalle entsteht ein gefasster Hofbereich, die Lage des Turmes bildet den räumlichen Abschluss. Sämtliche Hauptfunktionen der Feuerwehr sind in einem zweigeschossigen Baukörper zusammengefasst. Klare und kurze Wegführungen garantieren einen optimalen Funktionsablauf im Einsatzfall. Der Neubau der Feuerwehr wird in massiver Bauweise erstellt. Die Fassade ist vorgehängt, besteht aus annähernd gleich großen verzinkten Stahl-Elementen unterschiedlicher Funktion und Beschaffenheit und demonstriert den technischen Gebäudeinhalt. Der Innenausbau der Aufenthaltsräume erfolgt mittels robuster Sperrholzplatten.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger
Auftraggeber: Stadt Feldkirch
Wettbewerb 2005 2.Preis