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Habsburgerstrasse Höflinstrasse Freiburg

Der Entwurf reagiert auf die vorhandenen städtebaulichen Parameter und die Komplexität des Ortes sowohl strukturell als auch in seiner Höhenentwicklung mit einer zwischen unterschiedlichsten Themen vermittelnden Baukörperfigur. Das Konzept basiert auf dem Wunsch nach Entwicklung eines Überleitungselementes, welches strukturell sowohl das Thema des Blockrandes als auch das Thema der villenartigen Solitärbebauung in sich vereint und in jede Richtung als selbstverständliches, Ordnung und Identität stiftendes Ensemble wirkt. Die Figur macht einen subtilen Hinweis auf die Änderung der Bebauungsstruktur ohne einen Bruch zu erzeugen. Das gewählte Struktursystem generiert die Möglichkeit seine bauliche Entwicklung am Ort ohne irgendwelche Fragmente oder offene Strukturenden als abgeschlossen zu betrachten. Das Struktursystem besteht aus acht kompakten aneinandergereihten Einzelbaukörpern. Die klare und disziplinierte Organisation der Grundrisse mit zentralen innenliegenden Erschließungskernen schafft maximale Flexibilität in der Gestaltung von Nutzung und Wohnungsschlüssel. Die Art der Konzeption entwickelt Wohnorientierungen Richtung Osten und Westen, die Mehrzahl der Wohnungen ist durchgesteckt und bietet somit qualitätsvoll eine zweiseitige Belichtung. In den Erdgeschoßzonen entlang der Habsburgerstraße finden sich Laden- und Cafénutzungen, darüber liegend finden sich prominente Eigentumswohnungen. Der Baukörper an der Blockecke Habsburgerstraße-Wölflinstraße rückt als Reaktion auf die diagonal gegenüberliegende Parksituation leicht nach innen, mit ihrer Höhe von sechs Geschoßen erhält die Eckbebauung eine der städtebaulichen Situation entsprechende maßvolle Überhöhung.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Tobias Beyrer
mit Lohrer Hochrein Landschaftsarchitekten München
Auftraggeber: Gisinger Gruppe und Deutscher Caritasverband e.V., Freiburg
Wettbewerb 2015