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Kindergarten Rheindorf Lustenau

Der Neubau des Kindergartens reagiert als zweigeschossiger Solitär auf die bauliche Körnung sowie auf die Baukörperhöhen der Umgebung. Das Gebäude wird als pavillonartiger Baukörper in der westlichen Grundstücksecke positioniert, um maximale Spielflächen im Südosten und einen großzügigen platzartigen Vorbereich zwischen Gebäude und Friedhofsmauer zu generieren. Die offene Raumstruktur mit präzise gesetzten Raumkörpern gleicht einem Brettspiel oder einer musikalischen Partitur. Die einfache Gebäudestruktur ermöglicht eine gute Übersicht und differenzierte Raumabfolgen. Interne Durchblicke nach allen Seiten schaffen trotz der strengen und äußerst wirtschaftlich organisierten Grundrisse spannende Raumsituationen und schöne Stimmungen. Der neue Kindergarten wird über 2 Geschosse organisiert. In den offenen Raumzonen befinden sich die primären Aufenthaltsbereiche wie Gruppenräume, Bewegungsraum, Veranstaltungsraum oder Ausweichräume. Sämtliche Nebenräume wie Garderoben, Sanitäreinheiten, Lagerräume und Erschließungsbereiche sind in den geschlossenen Raumkörpern organisiert. Der Neubau des Kindergartens ist als konstruktiver Holzbau konzipiert. Fassadenschirm und Fassadenfilter im Gleichgewicht mit bandartigen Elementen aus Fenster- und Deckenschichten gestalten ein Netz aus horizontalen und vertikalen Strukturen. Die Innenbereiche werden mit warmen Holzoberflächen ausgekleidet.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Christian Schmölz, Simon Metzler
Auftraggeber: Marktgemeinde Lustenau
Wettbewerb 2011 [Ankauf]