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Liechtensteinerstrasse Feldkirch

Vor dem Bau der Bundesstraße war die Liechtensteinerstraße die Verbindungsstraße von Feldkirch nach Liechtenstein und in die Schweiz. Dementsprechend bedeutend war die Bebauung entlang dieser prominenten Verkehrsachse. Während sich der älteste Ortsteil von Feldkirch Im Kehr zwischen Liechtensteinerstraße und Heiligkreuzbrücke nach seiner Unterschutzstellung als Ensemble baulich wieder in einem guten Zustand befindet, sind einige Objekte entlang des Straßenzuges aufgrund der geänderten Bedeutung der Straße ungenutzt beziehungsweise in einem baulich sanierungsbedürftigen bis einsturzgefährdeten Zustand. In einer städtebaulichen Studie sollen insbesondere die straßen-begleitende Bebauung als auch eine mögliche Bebauung in zweiter Reihe einer Prüfung unterzogen werden. Die Baukörper entlang der Straße werden vier- bis fünfgeschossig konzipiert und reagieren auf die gegenüberliegende Bebauung durch leichte Verschwenkungen. Dadurch zeichnet sich auch weiterhin auf die ganze Länge eine aufgelockerte Bebauung mit Volumina ortsüblicher Dimension ab, der vorstädtische Charakter wird betont. In zweiter Reihe stehen acht im Grundriss quadratische, viergeschossige Baukörper, die dem Verlauf des Hanges folgen. Die stadtvillenartigen Wohnbauten begleiten die Hangkante in subtiler Weise von Norden nach Süden leicht fallend. Die Wiederholung punktförmiger und ungerichteter Volumina führt zu einer guten Durchlässigkeit der Hangsituation.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm
Auftraggeber: Stadt Feldkirch
Wettbewerb 1999 1.Preis