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Messe Innsbruck

Im Anschluss an eine denkmalgeschützte Halle aus dem Jahre 1893 entsteht eine neue Messehalle mit Restaurant und Veranstaltungssaal. Die bestehende Halle wird auf ihre ursprüngliche Form und Dimension rückgebaut sowie durch eine Neuordnung des Areales zum zentralen Element und Kernbereich der Messe Innsbruck. Ein auf der eingeschossigen Ausstellungshalle aufgesetzter Baukörper wiederholt als signifikanter Gebäudeabschluss die Dimension der alten Halle und übernimmt die Funktionen Foyer, Veranstaltungssaal [1200 Personen] und Verwaltung. Seine Auskragung mit 25 m schafft eine Signalwirkung und definiert den großzügig überdachten Haupteingang der neuen Messe. Eine hochwertige, transluzente Außenhaut aus vorgehängten perforierten Kupferblech-Elementen als Fassade beruhigt das Gesamtbild und wertet die Umgebung städtebaulich und architektonisch auf. Eine großzügige Glasfront mit überdachtem Eingang öffnet das Gebäude zum Platz. Das Foyer im Veranstaltungsgeschoß ist gleichsam signifikantes Merkzeichen in der Stadt und Schaufenster nach außen. Die Betrachter im Inneren erleben durch die Öffnung des oberen Baukörpers nach Osten ein Panoramafenster zu Vorplatz und Stadt.

Arge CNBZ Partner: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, René Bechter, Michelangelo Zaffignani, Thomas Marte.
Team CN: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Stefan Abbrederis [PL].
Auftraggeber: Congress & Messe Innsbruck GmbH
Wettbewerb 2006 1.Preis, Realisierung 2011