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Panoramarestaurant Balmenalpe

Das Grundstück für das Panoramarestaurant befindet sich auf dem höchsten Punkt der Balmenalpe mit phantastischen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Der Entwurf reagiert auf die spezielle Situation mit einer klaren plastisch geformten Baukörperfigur. Das bestehende Untergeschoss wird linear erweitert, das Restaurant sitzt als gedeckte Aussichtsplattform eingeschossig auf dem Sockelgeschoss. Das Thema Aussicht wird durch die Auskragung des Baukörpers intensiviert, die Fernwirkung zusätzlich gesteigert. Die asymmetrische Anordnung erzeugt weitere Spannung. Die eingeschossige Anordnung sämtlicher Gastbereiche auf Eingangsniveau schafft optimale Bedingungen für Gäste und Personal, der frei bleibende Bereich über dem Sockelelement dient als Sonnenterrasse. Der Neubau des Bergrestaurants als einfache Holzkonstruktion wird mittels vorgefertigter Holzelemente auf einem massiven Sockel errichtet. Die Außenwände werden jeweils als geschosshohe Fachwerkträger ausgebildet, die Boden- und Deckenkonstruktionen als vorfabrizierte Brettstapel-Elemente montiert. Sämtliche Fassaden erhalten eine robuste Verkleidung aus starken, unbehandelten Schirmbrettern unterschiedlicher Breite. Der Einsatz von Holz für sämtliche inneren und äußeren Oberflächen schafft eine homogene, plastisch geformte Holzfigur mit behaglichen Aufenthaltsqualitäten.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Michael Cukrowicz
Auftraggeber: Schilifte Lech Ing. Bildstein GmbH, Lech
Wettbewerb 2005 3.Preis