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Paracelsusbad Salzburg

Die bestehende Situation ist geprägt von der wertvollen Lage des Grundstücks am Salzburger Kurgarten. Die Bebauungslinie von Kongresshaus, Hotel Sheraton und neuem Panoramabad bildet als bauliches Rückgrat den Übergang zur Blockrandbebauung der Stadtlandschaft Richtung Norden. Die Besonderheiten des Ortes als Alleinstellungsmerkmal bilden die Parklandschaften von Kurgarten, Bastionsgarten und Mirabellgarten mit qualitätsvollen Gartenanlagen und wertvollem Baumbestand sowie die Blickbeziehungen zu Altstadt und Festung in erhöhter Lage. Der Ort verlangt nach einer Baukörperfigur, die sowohl die Qualitäten des Parkraumes als auch jene der Stadtlandschaft in sich verschränkt und einen großen Mehrwert für die Situation generiert. Der Entwurf reagiert auf die komplexe Aufgabenstellung und die örtlichen Rahmenbedingungen mit einer einfachen Baukörperfigur. Die Projektidee basiert auf dem Prinzip des Stapelns von unterschiedlichen Volumen übereinander. Zwei diagonal versetzt zueinander positionierte viergeschossige Volumen fungieren in der unteren Wahrnehmungsebene als städtebauliche Überleitungselemente zwischen den beiden Situationen von geschlossener Bebauung und offenem Parkraum. Sie beinhalten die Bereiche Kurhaus und Bürogebäude, besetzen jeweils eine Eckposition und bilden die Sockel für die in einem zeichenhaften Hauptelement zusammengefassten Funktionen von Bad und Saunalandschaft. Die Konzeption generiert ein Panoramabad mit Alleinstellungsmerkmal am Kurgarten mit Blick über die Altstadt von Salzburg, Schwimmen in den Baumkronen über den Dächern der Stadt.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Johanna Brunner, Clemens Hämmerle, Martin Ladinger
Auftraggeber: Stadt Salzburg Immobilien GmbH
Wettbewerb 2012