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Wohnbebauung Lerchenpark Lauterach

Die bestehende Situation wird geprägt durch die Lage des Grundstückes im Nahebereich zu Ortszentrum und Bahnhof auf dem ehemaligen Gelände der Maschinenfabrik Höll. Die Ausrichtung der ursprünglichen Fabrikshallen hat für die Bauten der näheren Umgebung strukturbildenden Charakter. Die neue Bebauung in Form von fünf versetzt zueinander angeordneten linearen Baukörpern übernimmt die Struktur der Umgebung und folgt dem Zuschnitt des Grundstückes. Als wichtige Entwurfsfaktoren gelten der Baukörperversatz sowie die Dreigeschossigkeit der Gesamtanlage. Das gegenseitige Versetzen der Baukörper schafft ein Maximum an Lichteinfall, Freiräumen und Durchgrünung. Die gewählte Positionierung der Baukörper bindet die umgebende Bebauung in das Struktursystem optimal ein. Die durchgehende Dreigeschossigkeit der Anlage entspricht der Maßstäblichkeit des Ortes, und schafft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bebauung und Freiraum. Die Wohnanlage wird im Passivhausstandard ausgeführt und ist komplett autofrei.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger [PL], Emanuel Gugele.
Auftraggeber: Wohnbauselbsthilfe, Schertler-Alge GmbH
Wettbewerb 2006 1.Preis, Realisierung 2007-2010