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Pfarrkirche Holzkirchen

Der Neubau des Pfarrzentrums reagiert auf die Heterogenität des Ortes mit einer klar definierten und einfachen architektonischen Intervention. Kirche und Pfarrhaus werden als eigenständige Baukörper ausformuliert, dazwischen entsteht ein räumlich gefasster halboffener Hofbereich, von welchem aus sämtliche Funktionen erschlossen sind. Durch die ansteigende Geländesituation entwickelt der ebene Vorplatz Richtung St. Josef-Straße einen Sockel, der die beiden Baukörper von Kirche und Pfarrhaus subtil zu einer homogenen und raumbildenden Baukörperfigur verbindet und durch eine durchgängige Gestaltungsidee als Einheit und Ganzes wirken lässt. Der Entwurf der Kirche orientiert sich an historischen Beispielen aus der Kirchenbautradition und entwickelt einen neuen eigenständigen Typus mit hoher atmosphärischer Dichte. Der Baukörper ist horizontal in drei Schichten gegliedert. Als zentraler und wichtigster Raum bildet der Kirchenraum die Mitte des Baukörpers. Die Materialisierung des gesamten Pfarrzentrums vermittelt einen Ausdruck von Einfachheit und Robustheit und damit verbunden einen Charakter von Dauerhaftigkeit und Sicherheit. Oberflächen aus geschlämmten Ziegelwänden aus gebranntem Lehm mit einer hellen Farbgebung verleihen der Anlage den Charakter von Offenheit und Bescheidenheit. 
            
Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Johanna Brunner, Anika Kienzle, Laura Untertrifaller, Christian Schmölz in Arbeitsgemeinschaft mit Hermann Kaufmann Architekten.
Projektteam Kunst: UB Roth Zürich, Martin Rauch, Martha Rauch, Sebastian Rauch Schlins
Auftraggeber: Pfarre St. Josef, Holzkirchen D
Wettbewerb 2013 2.Preis