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Radbrücke Bregenz-Hard

Die neue Radbrücke über die Bregenzer Ache ist als einfache Trogbrücke mit zwei parallel verlaufenden Hohlkastenträgern konzipiert. Sämtliche Teile der Konstruktion befinden sich unterhalb der Brüstungslinie, wodurch ein uneingeschränkter Blick in alle Richtungen möglich ist. Durch die Höhenlage des neuen Tragwerks kann die Uferlinie des Bodensees auch von der Bundesstraßenbrücke aus weiterhin wahrgenommen werden. Aufgrund der einheitlichen Weiterführung von Konstruktion und Form im Vorlandbereich Hard entsteht sowohl für den Betrachter von außen als auch für den Brückenpassanten der Eindruck eines konstanten und homogenen Brückenbandes mit wechselnder landschaftlicher Umgebung. Die einfache Hauptbrücke überspannt als symmetrische dreifeldrige Trogbrücke 30 Meter in den Randfeldern und 60 Meter im Mittelfeld. Die Materialisierung aus wetterfestem Stahl (Corten) resultiert aus dem konstruktiven System und ist im Hinblick auf eine ökonomische Erstellung auf wenige einfache Elemente reduziert. Die Fahrbahnplatte besteht aus Betonfertigteilen mit rutschfester Oberfläche. Die neue Brücke vermittelt durch ihre zurückhaltende Gestaltung eine elegante Leichtigkeit, Poesie und Selbstverständlichkeit im Zusammenwirken von Konstruktion, Material und Form und somit ein markantes Erscheinungsbild mit Wiedererkennungswert, positiver Fernwahrnehmung und maximalem Erlebniswert.
               
Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Christian Schmölz in Arbeitsgemeinschaft mit SSD/WRS Bauingenieure
Auftraggeber: Stadt Bregenz / Marktgemeinde Hard
Wettbewerb 2009 2.Preis