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Schihütte Lech

Das Baugrundstück liegt auf einem plateauartigen Sattel zwischen den Bergstationen der Seilbahnen Petersboden und Weibermahd im Anbindungsbereich der beiden Skigebiete Lech und Warth mit allseitigen Ausblicken in eine fantastische Bergkulisse. Der Entwurf reagiert auf die örtlichen und landschaftsräumlichen Rahmenbedingungen und besetzt das plateauartige Gelände mit einem punktförmigen quadratischen Baukörper in präziser Stellung. Die Erscheinung des Gebäudes ist 2,5-geschossig, eine dreiseitig umlaufende vorgelagerte Terrassenschicht unterstützt die horizontale Ausrichtung und den eleganten Gebäudeauftritt. Das kompakte Gebäude wird gegliedert durch eine klare kreuzförmige Grundstruktur mit positiven Auswirkungen auf Konstruktion, Betriebsablauf und Raumproportion. Die Dachform ist abgeleitet von den Dachformen der alpinen Landschaft und folgt der Grundstruktur des Baukörpers, ein richtungsloser Kreuzgiebel unterstützt den selbstbewussten, einladenden und bergenden Charakter des Gebäudes und demonstriert neben der Besonderheit die funktionale und inhaltliche Eigenständigkeit der Nutzungsform. In einladender Geste öffnet sich die neue Skihütte gleichwertig in alle Richtungen. Unabhängig von den beiden Seilbahnstationen definiert sie sich eigenständig als Figur und Ort. Der Entwurf für die neue Skihütte in Lech sucht seinen Ursprung in der ruralen Bautypologie des Walserhauses und entwickelt über Interpretationen einen neuen Sondertypus.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Simon Metzler, Johanna Brunner
Auftraggeber: privat
Wettbewerb 2013 2.Preis