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Schwimmhalle Kreuzlingen

Der Neubau der Schwimmhalle orientiert sich mit seiner Ausrichtung am dominanten grossvolumigen Schulbaukörper im Süden des Areals und wird orthogonal zu dieser Bestandsstruktur organisiert. Durch die orthogonale Anbindung mit gleichzeitiger Abdrehung von der Villenstruktur wird die Wegachse von der Hauptstrasse mit dem Erschliessungssystem der Badeanlage logisch verknüpft. Im weiteren entsteht durch die leichte Abdrehung eine eindeutige Aufweitung der Vorplatzsituation in Richtung Erschliessungsachse. Die neue Schwimmhalle besetzt als zentrales Volumen den Freibereich zwischen Schule und strassenbegleitender Villenstruktur, ein weiteres Volumen vermittelt zwischen Bestand und Neubau und übernimmt als bauliches Gelenk die Eingangs-, Verteiler- und Servicefunktionen. Eine massive Sockelzone bildet die Basis für die Haupterschliessung, die beiden Elemente Schwimmhallenkonstruktion und Eingangszone sind als eigenständige Volumen Laternen ähnlich auf den Sockel aufgesetzt und wirken pavillonartig im groszügigen Freibereich. Die Erschliessung des gesamten Schwimmzentrums erfolgt durch eine zentrale Wegachse, die tangential an der neuen Schwimmhalle vorbeiführt, beim Vorbeigehen interessante Blicke ins grosse Becken gewährt und zu einem Blickfenster führt, welches neu in die bestehende Schwimmhalle eingeschnitten wird. Die Komposition der Einzelvolumen entwickelt eine homogene Baukörperfigur mit einfacher Grundstruktur, klarer Wegführung und guter Ablesbarkeit der dahinterliegenden Inhalte.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Simon Metzler, Christian Schmölz, Johanna Brunner
Auftraggeber: Stadt Kreuzlingen CH
Wettbewerb 2013 3.Preis