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Sozialzentrum Egg

Topografisches Gepräge erhält der Ort durch die Talsenke von Bregenzer Ache und Pfisterbach, baulich bestimmt wird er durch den Kindergarten, das Heizwerk in unmittelbarer Nachbarschaft sowie die bestehende Schulanlage samt Turnhalle mit strukturbildendem Charakter. Die Konzeption von Sozialzentrum und Betreutem Wohnen in Form von zwei versetzt zueinander angeordneten linearen Baukörpern übernimmt die Struktur der Umgebung und folgt dem Zuschnitt des Grundstücks. Die gegeneinander versetzten Baukörper profitieren von einem Maximum an Lichteinfall und einer präzise definierten Außenraumsituationen. Das Pflegeheim wird dreigeschossig in Straßennähe entwickelt, der Baukörper für das Betreute Wohnen zweigeschossig in zweiter Reihe. Die Gliederung des Pflegeheimes erfolgt horizontal und vertikal in Zonen, die in ihrer räumlichen Abfolge einen fließenden Übergang zwischen öffentlichen Bereichen und privaten Zimmerbereichen schaffen. In zentraler Erdgeschosslage befindet sich die Hauskapelle. Der klare zweigeschossige Baukörper für das Betreute Wohnen wird in jeweils zwei Wohnbereiche mit Ost- und Westorientierung gegliedert. Charakteristische Elemente der Bregenzerwälder Bautypologie werden in die Sprache dieser Nutzung übersetzt und interpretiert. Die auf wenige Elemente reduzierte Fassade erlaubt Abwechslung durch einfache Variationsmöglichkeiten. Der Innenausbau in heimischem Holz stimuliert alle Sinne und schafft eine wohnliche Atmosphäre in natürlicher und vertrauter Farb- und Materialumgebung.
                                   
Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Christian Schmölz
Auftraggeber: Gemeinde Egg
Wettbewerb 2009 Ankauf