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Sporthalle Mörschwil

Umgeben von einem großen Obstgarten, fällt das Gelände Richtung Norden leicht ab und bietet offene Blickbezüge zum Bodensee. Das neue Volumen bildet durch präzise Platzierung in die nordwestliche Grundstücksecke zusammen mit dem gegenüberliegenden Mehrzweckgebäude eine Art Torsituation an der nördlichen Ortseinfahrt. Die Sporthalle wird als kompakte Großform organisiert und durch wenige großformatige Gebäudeöffnungen strukturiert. Mit Foyer, Vereins- und Fitnessraum werden die Funktionen mit öffentlichem Charakter zusammengefasst und als transparenter Raumkörper in die Großform gestellt. Eine prominente Öffnung in der Nordfassade dient als Hallenbelichtung und erlaubt von jeder Position im Erdgeschoss Durchblicke Richtung Bodensee. Ein durchgehendes Dachoberlicht erhellt die Galeriezone und ermöglicht durch die offene Gestaltung der Raumgruppe neben punktuellen Dachoberlichtern eine zweiseitige Belichtung. Alle drei Hallenteile sind über zwei zentrale Zugänge erreichbar. Die in Anordnung und Konzeption optimierte Zuschauertribüne ist vom Foyerniveau zugänglich, gleichzeitig ist die Bedienung der Geräteräume von der Halle aus möglich. Die Wandverkleidungen bilden in beiden Tribünenstellungen einen bündigen Wandabschluss und somit bei jeder Nutzung einen kompakten Innenraum. Die funktionale Trennung zwischen Sportgeschehen und Zuschauern ist jederzeit gewährleistet.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger mit Markus Cukrowicz Landschaftsarchitektur Lauterach
Auftraggeber: Politische Gemeinde Mörschwil
Wettbewerb 2006