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Sporthalle Sevelen

Offene Acker- und Riedflächen des Rheintales prägen die Situation für den Neubau der Schul- und Turnraumerweiterung, die als klarer Baukörper im nordöstlichen Bereich des Grundstücks platziert wird und durch ihre Solitärstellung eine neue ortsbauliche Situation definiert. Die gezielte Positionierung an der Grundstücksgrenze ermöglicht spätere Verdichtungen des Schulquartiers. Die klare Strukturierung von Gebäude und Außenraum ermöglichen eine einfache Orientierung. Die Sporthalle wird als kompakte Großform organisiert und durch wenige präzise gesetzte Gebäudeöffnungen gegliedert. Das Eingangsfoyer mit Garderobe dient als zentraler Knotenpunkt und Erschließung für die unterschiedlichen Funktionsbereiche. Stirnseitig befinden sich Speiseraum, Küche und Therapieräume. Südseitig, parallel zur Sporthalle, sind Zuschauertribüne, Mehrzweckraum, Kiosk und Aufenthaltsbereich angeordnet. Die Sporthalle ist um ein Geschoss abgesenkt. Umkleide- und Duschräume, Geräte- und Sanitärräume für den Sportbetrieb befinden sich auf der Südseite auf Hallenniveau. Sporthalle sowie Umkleiden sind direkt über einen zweiten Aufgang an die Außensportanlagen angebunden. Die teilüberdachte Süd-Terrasse im ersten Obergeschoss dient als vielfach nutzbarer Aufenthaltsbereich für die Ganztagsbetreuung. Die Sporthalle wird über ein durchgehendes Fensterband in der Nordfassade belichtet. Zusätzliche Dachoberlichter garantieren eine gleichmäßige Belichtung.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Christian Schmölz
Auftraggeber: Gemeinde Sevelen
Wettbewerb 2008 4.Preis