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Sporthalle Vogt

Der Neubau wird als klarer Baukörper präzise im nordöstlichen Bereich des Grundstücks situiert und definiert durch seine Stellung eine neue ortsbauliche Situation. Die Sporthalle wird als kompakte Großform organisiert und durch wenige präzise gesetzte Gebäudeöffnungen strukturiert. Halle, Foyer und Jugendraum sind erdgeschossig situiert, im Obergeschoss befinden sich die natürlich belichteten und belüfteten Umkleiden und Waschräume. Parallel zur Erschließung der Umkleiden werden die Zuschauerbereiche mit Galerie und mobiler Zuschauertribüne organisiert. Für Besucher und Sportler sind getrennte Eingänge vorgesehen. Die Sporthalle wird über ein durchgehendes Fensterband in der Nordfassade belichtet, zusätzlich erlaubt ein lineares Dachoberlicht über der Zuschauergalerie eine zweiseitige Belichtung. Der Neubau der Halle erfolgt in massiver Bauweise, die Tragstruktur aus Beton ist im Gebäudeinneren ablesbar, für sämtliche nicht tragenden Bauteile sowie Verkleidungs- und Akustikoberflächen werden robuste Sperrholzplatten verwendet. Die Erscheinung des Baukörpers wird vom Spiel der offenen und geschlossenen Fassadenflächen bestimmt. Der Wechsel zwischen einheitlichem Fassadenschirm und gezielt gesetzter Öffnung visualisiert die Dynamik der inneren Organisation. Durch Weglassen jedes zweiten Brettes wird im Bereich der Umkleiden als Blick- und Sonnenschutz ein Filterelement geschaffen, das gemeinsam mit den matten Verglasungen angenehme Lichtstimmungen entstehen lässt.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Christian Schmölz,
Auftraggeber: Gemeinde Vogt
Wettbewerb 2007