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Stadion Letzigrund Zürich

Das Konzept für das neue Stadion sieht eine prägnante Baukörperfigur vor, die im Inneren eine optimale Rundform beherbergt und außen als städtische Großform auf die Bedingungen ihrer Umgebung reagiert. Die Drehung des Stadioninnenraumes im Verhältnis zum Baukörper resultiert aus der auf dem Grundstück maximal möglichen Nord-Süd-Ausrichtung von Spielfeld und Leichtathletikanlage. Die Verbindung der optimierten Stadionkurve mit der Stadtfigur ergibt die äußere Form des Baukörpers. Das Abdrehen des Stadioninnenraumes ermöglicht die Bildung eines markanten überdachten Eingangsbereiches im Nordosten und einen Gegenpol zu sämtlichen Servicefunktionen im Südwesten. Die große Auskragung im Eingangsbereich des Stadions signalisiert die Funktion und die Bedeutung des Gebäudes schon von Weitem und empfängt den Besucher mit einer einladenden Geste. Die Absenkung des Stadioninnenraumes ermöglicht eine offene Erdgeschosszone mit uneingeschränkter Zugangsmöglichkeit von allen Seiten sowie freien Sichtbezügen. Das Stadion wird zum integrativen und identifikationsstiftenden Bestandteil des Quartiers, wirkt jedoch auch als städtische Großform weit darüber hinaus. Das Zusammenspiel zwischen einfacher statischer Struktur und Hülle bestimmt das äußere Erscheinungsbild. Eine transluzente Membran umspannt die gesamte Dach- und Tribünenkonstruktion. Die Form der Dachfläche wird zum eigenständigen Logo, das Stadion zur Marke mit starkem Wiedererkennungswert.
              
Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Peter Thalbauer, Martin Ladinger in Arbeitsgemeinschaft mit Architekt Andy Senn St. Gallen
Auftraggeber: Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
Wettbewerb 2003