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Stadtwerke Schwaz

Das schmale Grundstück liegt west-ost-orientiert am Flusslauf des Inn, begleitet von einem Baumbestand aus Erlen und Weiden. Ziel des Entwurfes ist die Entwicklung eines von außen ablesbaren Gesamterscheinungsbildes entlang der stark befahrenen Bundesstraße. Die Baukörperfigur entwickelt sich aus der angrenzenden Uferbepflanzung im Westen, übernimmt als Motiv die vertikale Baumstruktur, weitet sich zwischen Inn und Bundesstraße und signalisiert sowohl durch die ostseitige Baukörperüberhöhung als auch durch die Aussparung im Erdgeschoss eine eindeutige Eingangssituation. Die Gesamtfigur ermöglicht die Abschirmung der Lager- und Manipulationsflächen gegenüber der Öffentlichkeit. Die vertikale Struktur erlaubt Durchblicke zum angrenzenden Baumbestand am Inn, zur Bundesstraße hingegen sorgt sie für eine optische Abschirmung. Durch seine Längsausrichtung wird der Baukörper für den Vorbeifahrenden erfahrbar und präsent, seine Erscheinung ist vom Spiel der Stützenstrukturen bestimmt. Gegliedert ist der Gebäudekomplex nach der Öffentlichkeit seiner Funktionen: Kunden, Verwaltung und Werkstätten. Die unterschiedlichen Funktionen und Anforderungen werden in Form und Material gleich behandelt. Schmale tragende Betonfertigteile geben den Fassaden einen leicht beschwingten Rhythmus, dahinter gefügt sind teilweise offene sowie geschlossene Fassadenflächen.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Christian Schmölz mit Markus Cukrowicz Landschaftsarchitektur Lauterach
Auftraggeber: Stadtwerke Schwaz GmbH
Wettbewerb 2006 1.Preis