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Überdachung Aussenkunsteisbahn Davos

Auf dem Gelände des nationalen Eissportzentrums über einer bestehenden Außenkunsteisbahn soll eine neue Halle für Eishockey und Mehrzwecknutzungen errichtet werden. Eisstadion, Sportzentrum und sportive Außenanlagen prägen die vorgefundene Situation. Das Konzept für die neue Überdachung reagiert darauf mit einem klar definierten Baukörper. Das bestehende Eisfeld und die Tribüne werden zur Gänze erhalten. Die Längsseiten der neuen Halle werden raumhoch verglast und sorgen für ausreichend Tageslicht. Der Lichtfluss folgt dem Verlauf des leicht fallenden Hanges, ebenso die Tribüne und der Stufenbereich zur Eisschnelllaufbahn. Das Fassadenmaterial der neuen Eishalle ist Aluminium, das sich wie eine Metallhaut über die äußeren Gebäudeoberflächen zieht. Die Kernbereiche werden mit geschlossenen Blechelementen überzogen, in den Fensterbereichen bilden fein gelochte Blechelemente einen permanenten Sonnenschutz und bieten dem Besucher einen nahezu ungehinderten Ausblick auf die Davoser Bergwelt. Die Dachfläche wird als fünfte Fassade ausgebildet und ebenfalls mit gelochten begehbaren Blechelementen versehen. Ein Lärchenholzrost bildet den Bodenbelag der Tribüne und der Verkehrswege um die Eisfläche. Für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Konstruktionshöhe und Konstruktionsgewicht sorgt eine Stahlkonstruktion, die auf die villenartige Bebauung im Nordwesten und auf die vorhandenen komplexen Baugrundverhältnisse reagiert.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Michael Stöckler
Auftraggeber: Landschaft Gemeinde Davos
Wettbewerb 2001 1.Preis