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Pfarrkirche Koblach Umgestaltung

Die bestehende Situation befindet sich am Rande eines erhöhten Plateaus am Südhang des Kummenberges in exponierter Lage. Die bestehende Pfarrkirche wurde in den Jahren 1905-1907 nach den Plänen von Architekt Rimli aus Frauenfeld erbaut. Diverse Veränderungen führten zu einer Beeinträchtigung der Raumstimmung.
Die Neugestaltung der Pfarrkirche geht von einer behutsamen Behandlung des Raumbestandes aus. Das Kirchenschiff bleibt in seiner Form als Großraum erhalten. Der Altar wird ins Kirchenschiff vorgerückt, nähert sich den Besuchern und wird Teil des Großraumes. Der bestehende Chorraum wird zum Werktagsgottesdienstraum umgestaltet. Im zentralen Wandfeld im Bereich des ehemaligen Hochaltars sollen zwei weitere Lichtöffnungen analog zu den bestehenden flankierenden Fenstern geschaffen werden.
In der neuen räumlichen Disposition erhält der Altar eine zentrale Position und Schlüsselfunktion sowohl für das große Kirchenschiff als auch für die Werktagskapelle. Durch die Fenster der ersten Fensterachse erhält der Altar in jeder Variante Tageslicht von beiden Seiten. Die Ausbildung der Stufenanlage zum Chor bewirkt eine Gliederung in drei unterschiedliche Bereiche: Altarinsel, 2 seitliche Stufenpodeste mit den Bereichen für Anbetungen: rechts die Thematik HERR mit den Elementen Tabernakel und Kreuz, links die Thematik HEILIGE MARIA mit der Marienfigur und Opferkerzen. Die Raumschale soll einheitlich in einem hellen Weiß erstrahlen, leichte Überhöhungen gewisser Stukkaturelemente in Gold sowie eine äußerst dezente Überhöhung von Stützen- und Bogenfeldern in der historischen Farbgebung.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Simon Metzler, Christian Schmölz
Auftraggeber: Pfarre Koblach
Wettbewerb 2011 1.Preis