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Volksschule Höchst

Die Qualität des Ortes wird von dem durchgrünten Freibereich bestimmt, in welchen unterschiedliche Wegachsen aus der Umgebung münden. Der qualitätsvolle Baumbestand bleibt komplett erhalten. Der Neubau der Schulanlage integriert sich mit einem längs gerichteten kompakten Volumen maßstäblich und zurückhaltend in die vorhandene Situation und übernimmt zweigeschossig die Höhe der umliegenden Bebauung. Der Baukörper ist entsprechend der Hauptbewegungsachse ins neue Quartier ausgerichtet. Eine überdachte Vorzone entlang dieser Achse bietet einen geschützten Freibereich für Schule und Quartier mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Die Konzeption der Schule basiert auf der Idee des Baumhauses. Die Lerneinheiten befinden sich im Obergeschoss — geschützt inmitten der Baumkronen. Das Durchstecken der Einheiten ist aus der optimalen Belichtung über den Tagesverlauf abgeleitet, jede Lerneinheit ist sowohl nach Osten als auch nach Westen orientiert. Die durchgehende zweigeschossige Konzeption sorgt im Inneren für Übersichtlichkeit und kurze vertikale Verbindungen. Die Lernlandschaften sind als abgeschlossene Einheiten im wohnungsähnlichen Verbund konzipiert und in kleine und überschaubare kindgerechte Zonen gegliedert. Die Schulanlage wird entsprechend ihrer Lage im Grünen und ihrer inhaltlichen Ausrichtung als Schule der Natur- und Umwelterfahrung als konstruktiver Holzbau vorgeschlagen.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Anika Kienzle, Clemens Hämmerle, Johanna Brunner, Simon Metzler, Stefan Abbrederis, Paulus Cukrowicz
Auftraggeber: Gemeinde Höchst
Wettbewerb 2013 Ankauf