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Werkhof Neugrüt Balzers

Der Neubau des Werkhofes übernimmt mit seiner Ausrichtung die Struktur des Gewerbegebietes und bildet dessen nordöstlichen Abschluss mit einer klaren und kompakten Gebäudefigur. Werkhof, Feuerwehr und Altstoffsammelstelle werden in einer Großform zusammengefasst, teilweise Doppelnutzungen erlauben maximale Synergien. Die Hallenbereiche mit Vordachzonen gruppieren sich mit den Aufenthalts- und Theoriebereichen als zweigeschossiges Ringsystem um die zentralen Materialräume und Werkstätten. Die neue Anlage wird horizontal durch drei längsparallele Schichten gegliedert: Feuerwehrgarage, Servicezone, Werkhofgarage. Beiden Hallen sind überdachte Vorbereiche vorgelagert. Zwei querliegende Schichten bilden im Westen mit Aufenthalts- und Theorieräumen einen zweigeschossigen Kopfbau, im Osten als Rückgrat die linear organisierte Altstoffsammelstelle. Die nordseitige Überhöhung des Baukörpers fasst Schlauchturm und Salzsilo. Die zentralen eingeschossigen Servicebereiche werden durch Lichtkuppeln von oben belichtet, die zweigeschossigen Hallenbereiche erhalten eine zweiseitige Belichtung. Der Neubau der Gesamtanlage ist als konstruktiver Holzbau konzipiert, die Tragstruktur im Gebäudeinneren ablesbar. Als Fassade ist ein Holzschirm mit unterschiedlichen Brettbreiten vorgesehen. Durch Weglassen jedes zweiten Brettes entsteht im Bereich der Theorie- und Aufenthaltsräume ein Filterelement, das eine völlige Homogenität der Fassaden ermöglicht.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Christian Schmölz, Michael Abt, Emanuel Gugele
Auftraggeber: Gemeinde Balzers
Wettbewerb 2007 5.Preis