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Wohnüberbauung Leben Am See Arbon

Das Areal befindet sich in einer städtebaulich und landschaftlich sensiblen Lage in der wertvollen Arboner- beziehungsweise Steinachseebucht am Ufer des Bodensees. Der Entwurf nimmt das Parkthema mit einer Komposition aus drei höhengestaffelten Punktbauten auf. Eine eingeschossige Sockelzone verbindet alle Bauteile zu einer Baukörperfigur, die allseitig auf die städtebaulichen Rahmenbedingungen eingeht. Als Gegenpol zur Freihaltefläche des Sichtfensters im Süden fungiert ein baulicher Hochpunkt als Auftakt der neuen Quartiersbildung mit hochwertigen gastronomischen Einrichtungen und gehobenem Wohnbau. Der Hochpunkt ist städtebauliches Merkzeichen und neuer Identifikationspunkt. Die Baukörper sind in ihren Höhenentwicklungen Richtung Norden gestaffelt, die Gesamtfigur bildet eine Überleitung zur bestehenden Struktur entlang der Bahnhofstrasse. Die verdrehte Stellung der Solitäre generiert größtmögliche Aussicht und Durchsicht sowie maximale Besonnung aller Wohnbereiche. Großzügige Abstände zwischen den Punktbauten schaffen interessante Durchblicke und machen den See auch in der zweiten Bebauungsreihe erlebbar. Alle Wohnungen haben Seeblick, sind lichtdurchflutet, transparent, gut besonnt und rollstuhlgängig erschlossen. Die neue Baukörperfigur strahlt Eleganz und zurückhaltende Noblesse aus und fügt sich trotz selbstbewusster baulicher Präsenz gut ins landschaftliche Umfeld. 
              
Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Anika Kienzle, Johanna Brunner, Clemens Hämmerle, Martin Ladinger, Christian Schmölz mit cukrowicz landschaften Winterthur
Auftraggeber: HRS Real Estate AG, Frauenfeld
Wettbewerb 2013