Peer Gynt ist ein 1867 von Henrik Ibsen geschriebenes dramatisches Gedicht und entstand auf der Vorlage norwegischer Feenmärchen von Peter Christen Asbjørnsen. Sie waren zwischen 1845 und 1848 unter dem Titel Norske Huldre-Eventyr og Folkesagn erschienen. In seinem Werk setzte sich Ibsen kritisch mit dem romantischen Nationalismus im Norwegen seiner Zeit auseinander. Er schuf es während seines freiwilligen Exils in Italien, vor allem auf Ischia und in Sorrent. Übersetzungen ins Deutsche existieren unter anderem von Christian Morgenstern.
Die Geschichte von Peer Gynt ist sehr phantasievoll und reich an Episoden. Die Hauptfigur ist der junge Bauernsohn Peer Gynt, der mit Lügengeschichten versucht, der Realität zu entfliehen. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer findet er sich bald in einer Welt von Trollen und Dämonen wieder. In einer berühmten Szene vergleicht sich Peer mit einer Zwiebel, die viele Hüllen, jedoch keinen Kern aufzuweisen hat.
„Peer Gynt“ / Henrik Ibsen / Schauspiel
Regie: Alexander Kubelka, Paul Lerchbaumer
Bühne: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm
Premiere: März 2011, Vorarlberger Landestheater / Großes Haus


