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Werkhof und Bürogebäude RWT Kirchberg

Die bestehende Situation befindet sich an einer empfindlichen landschaftlichen und strukturellen Schnittstelle im Nahebereich eines verkehrlichen Knotenpunktes von Bahn, Autobahnzubringer und Industriestrasse, im Übergangsbereich zwischen Zonen mit stark industriellem Gepräge aus äußerst großvolumigen Baukörperkonfigurationen und offenem Landschaftsraum aus Obstwiesen und sanft ansteigender Topografie. Das Grundstück befindet sich mit komplexen Rahmenbedingungen südwestlich des erhöhten Kreuzungsbereiches der Zubringer Industriestrasse und Zwizachstrasse in abgesenkter Lage mit gleichzeitig nach Südwesten ansteigender Topografie. Die Projektidee mit punktförmigem Baukörper hat gebietsordnenden Charakter und basiert auf den Prinzipien von klarer Funktionstrennung und starker Präsenz. Der Neubau nutzt die komplexe Geländesituation, schafft sich seine essentiellen Vorteile aus logischen Zuordnungen und klaren Funktionstrennungen und gliedert sich vertikal in zwei Bereiche. Eine massive Sockelzone schiebt sich in die ansteigende Topografie und beinhaltet den gesamten Werkbetrieb mit Lager und Werkstätten. Sie bildet die Basis für ein quadratisches Volumen mit nutzungsneutralen Büro- und Dienstleistungsbereichen, welche sich in drei Geschossen ringförmig um einen Innenhof gruppieren. Die selbstverständliche Einpassung, das ruhige Erscheinungsbild und die robuste Materialisierung vermitteln das Bild von Kompetenz und Sicherheit, sie geben dem Infrastruktur-Unternehmen ein architektonisches Gesicht und verkörpern seine Philosophie.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Martin Ladinger, Tobias Beyrer
mit Sima Breer Landschaftsarchitektur Winterthur, Merz Kley Partner AG Bauingenieure Altenrhein, GMI Peter Messner Haustechnik Dornbirn
Team Projekt: Martin Ladinger [PL], Johanna Brunner, Theresa Hölz, Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm
Auftraggeber: rwt Regionalwerk Toggenburg AG, Kirchberg CH
Wettbewerb 2016 1.Preis, Realisierung 2018-19