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Haselstauden Dornbirn

Zwei neue Baukörper mit quadratischer Grundform und unterschiedlicher Höhenentwicklung ergänzen die bestehenden Strukturen aus Kirche, Fachschule und Volksschule in einer ausgewogenen Komposition zu einem neuen baulichen Ensemble. Die präzise Setzung der Neubauten von einem Kinderhaus sowie einem Turn- und Veranstaltungshaus entwickelt differenzierte, gut proportionierte Außenräume und einen räumlich gefassten Dorfplatz als neue Quartiersmitte. Die beiden quadratischen Volumen fungieren jeweils als ordnende Elemente im heterogenen Umfeld. Die versetzte Stellung resultiert aus direkten Blickbeziehungen, Adressbildungen der einzelnen Baukörper sowie großzügigen Zugangs- und Erschließungsachsen von der Haselstauderstraße aus. Das dreigeschossige Turn- und Veranstaltungsgebäude wird unmittelbar an der Haselstauderstraße positioniert, es wirkt straßenraumbildend und schafft Präsenz im öffentlichen Raum, es tritt in Dialog mit den gegenüberliegenden baulichen Strukturen und vermittelt mit seiner Strahlkraft die Wirksamkeit als wichtiges öffentliches Gebäude. Durch seine Stellung zwischen Straße und Dorfplatz fungiert es als Gelenksbau und bespielt gleichzeitig auch beide Situationen. Der Punktbau des Kinderhauses bildet den nordöstlichen Abschluss des neuen Dorfplatzes und fungiert ebenfalls als Gelenk zum angrenzenden Spielplatz. Durch seine viergeschossige Organisation wird sein Fußabdruck minimiert und die Platzfläche vergrößert. Es entstehen spannungsvollere Dialoge. Differenzierte Höhenentwicklungen und Maßstäblichkeiten unterstützen die Lebendigkeit der Konzeption.

Team Entwurf: Andreas Cukrowicz, Anton Nachbaur-Sturm, Stefan Prattes mit Conzett Bronzini Partner AG Bauingenieure Chur, IBS Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung GmbH Linz, Martin Stocker Modellbau Hohenems.
Auftraggeber: Stadt Dornbirn
Wettbewerb 2020 1.Preis